AREF-1 - Das GPS-Grundnetz von Österreich


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GPS Grundlagennetz AREF1

Die GPS-Netz Ziviltechniker GesmbH wurde über eine Initiative der Bundeskammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten gegründet. Sie ist für jeden Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen (IKV) in Österreich offen. Jeder IKV kann Mitglied dieser Gesellschaft werden. Zur Zeit sind 115 IKV und Filialleiter beigetreten. Gegenstand des Unternehmens ist insbesonders die Schaffung eines „hochpräzisen GPS-Grundnetzes für Österreich" und die Verwertung eines solchen Netzes mit dem Schwerpunkt „landesweite DGPS - Referenznetze". Gerade die Notwendigkeit z.B. für GIS-Projekte österreichweit homogene Daten anbieten zu können, hat zur Gesellschaftsgründung geführt. Es ist aus geodätischer Sicht unvertretbar, für GIS-Projekte oder Leitungseinmessungen keinen einheitlichen, absolut richtig gelagerten Bezugsrahmen zu haben. Überregionale Projekte und positionsbezogene Telematikapplikation bedürfen ebenfalls einer einheitlichen Geo-Referenzierung.

Durch den zunehmenden Einsatz von Satellitenmethoden in der Praxis, steigen die Ansprüche die an das geodätische Festpunktfeld gestellt werden. Ziel ist es, die vorhandenen Festpunktfelder den modernen Erfordernissen in Hinblick auf Qualität und Quantität anzupassen. Durch Homogenisierung des Lagefestpunktfeldes soll es dem Benutzer möglich sein, neue Meßmittel wie GPS wirtschaftlich und ohne Genauigkeitsverlust einzusetzen. Gleichzeitig kann eine Reduktion der Dichte der Festpunkte durchgeführt werden. In einer Kooperation zwischen dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) und der GPS-Netz Ziviltechniker GmbH wird das vorhandene GPS-Netz AGREF (ca. 80 Punkte) durch weitere 250 Punkte zu einem österreichischen GPS-Grundnetz AREF-1 erweitert. Diese daraus abgeleiteten 3-dimensionalen Koordinaten im internationalen Rahmen ITRF94 bilden somit die die Basis für ein modernes, benutzerorientiertes Festpunktfeld.

PunktübersichtDie AREF-1 Kampagne wurde im Juni 1996 innerhalb von nur 10 Tagen abgeschlossen. Die mit 24 Stunden festgelegten Beobachtungsreihen wurden mit insgesamt 64 Zweifrequenz-Empfängern reibungslos ausgeführt. Mehr als hundert Ingenieure und Techniker waren im Einsatz und legten mehr als 140.000 km zurück. Die Auswertung durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die Technische Universität Wien ist nunmehr beendet und weist Genauigkeiten in der Lage von besser als 15 mm und in der Höhe von besser als 20 mm aus. Die Nutzung und Verbreitung der Daten als Basis für Echtzeit DGNSS (Differential Global Navigation with Satellite Systems)-Dienste war eine wesentliche Motivation für die Schaffung des Netzes AREF-1. Zusammen mit dem Österreichischen Rundfunk wird an einem Broadcast-Dienst basierend auf 20 Referenzstationen und mit Übertragung durch die DARC-Technik (Data Radio Channel) gearbeitet. Europaweit gilt dieses Netzkonzept als technologisch an vorderster Front stehend. Seit Mai 1998 ist dieser Service im operationellen Betrieb. Die Basis für ein modernes geodätisches Festpunktfeld und dessen telematische Umsetzung in Österreich ist geschaffen.